EXIF-Tools: EXIF Date Changer

Dienstag, 8. Januar 2008

Jede Digitalkamera schreibt neben dem eigentlichen Bild noch eine Reihe weiterer Informationen in die Bilddatei. Für die meisten Nutzer sind diese jedoch i.d.R. nutzlos. Das was wirklich interessiert, wie z.B. ein Titel und Kommentare, der Name des Fotografen oder die GPS-Koordinaten des Ortes, an dem das Bild aufgenommen wurde, liefern die Kameras nicht. In einer Reihe von Artikeln möchte ich die nützlichsten Tools vorstellen, um diese sogenannten EXIF-Metadaten zu bearbeiten.

Der EXIF Date Changer löst ein Problem, vor dem wohl schon die meisten Digital-Fotografen gestanden sind. Das in der Bilddatei gespeicherte Datum/Uhrzeit ist falsch. Die Gründe hierfür sind meist die gleichen:

  • beim Wechsel der Zeitzone wurde vergessen das Datum der Kamera zu korrigieren
  • Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder anders herum
  • die Uhr der Digicam hat das Datum wegen leerer Akkus oder Batterien vergessen

Ausserdem kann der EXIF Date Changer das Aufnahmedatum in den Dateinamen integrieren. Das erleichtert auch für Nicht-EXIF-Profis die Übersicht und die Dateien können im Windows Explorer einfach nach dem Aufnahmedatum sortiert werden. Zudem wird, sofern nicht abgeschalten, dass Änderungsdatum der Datei auf das Aufnahmedatum gesetzt. Ein weiteres sehr nützliches Feature da das Änderungsdatum sehr oft das Datum ist, zu dem die Datei von der Speicherkarte auf den Computer kopiert wurde.

Das Ändern des Aufnahmedatums ist mit dem EXIF Date Changer kinderleicht.

EXIF Date Changer - Photos

Der EXIF Date Changer verändert für alle Foto-Dateien in dem unter „Source folder“ eingestellten Ordner das Datum um den unter „Correct time by“ eingestellten Wert. Die geänderten Bilder werden in dem unter „Destination folder“ eingestellten Ordner gespeichert. Dies ist Defaultmässig der Ordner output unterhalb des „Source folder„. Als „Destination folder“ kann auch der „Source folder“ eingestellt werden. Die Bilddateien werden dann, in Abhängigkeit von den Programm-Einstellungen, ggf. überschrieben. Das Aktualisieren des Datums erfolgt nach Anklicken von „Go„.

Und jetzt noch zu den Einstellungen. Diese sollten unbedingt vor dem ersten „Go“ den eigenen Wünschen angepasst werden.

EXIF Date Changer - Options

Recurse Folders: Wenn angekreuzt, werden rekursiv auch alle Unterordner durchsucht und die Bilddateien aktualisiert. Ich empfehle diese Option auszuschalten, insbesondere wenn man noch ein bischen mit den Einstellungen experimentiert.

Auto rename if already exists: Wenn angekreuzt, werden keine Dateien überschrieben. Stattdessen wird eine Erweiterung an den Dateiname angehängt, zB. _2.

Include datetime in filename: Wenn angekreuzt, wird das Aufnahmedatum und die Uhrzeit dem Dateiname vorangestellt. Das Format des Dateinamens lässt sich unter „Output file mask“ anpassen.

  • yyyy oder yy: Jahr
  • mm: Monat
  • dd: Tag
  • hh: Stunde
  • nn: Minute
  • ss: Sekunde
  • *FILENAME: Originaldateiname

In der Hilfe erfährt man ggf. mehr dazu. Der Preview für das Ergebnis wird aktualisiert, sobald man das Feld verlässt, z.B. durch TAB oder bei Klick auf eine der Optionen.

Include current filename: Wenn angekreuzt, wird der bisherige Dateiname in den neuen Dateiname mit aufgenommen. Diese Option wird nur ausgewertet, wenn das Aufnahmedatum in den Dateiname geschrieben werden soll. Wenn die Ausgabemaske *FILENAME enthält, dann muss diese Option gesetzt werden.

Overwrite datetime in filename: Wenn diese Option angekreuzt ist, wird eine ggf. bereits im Dateiname enthaltene Datumsangabe überschrieben.

Preserve original modification date: EXIF Date Changer ändert das Änderungsdatum der Datei auf das Aufnahmedatum. Das ist ein wirklich sinnvolles Feature da das Dateidatum sehr oft leider das Datum ist, zu dem das Foto vom Speicherstick auf die Festplatte kopiert wurde. Wenn diese Option angekreuzt ist, wird das Änderungsdatum der Datei nicht geändert. Ich empfehle, diese Option nicht anzukreuzen.

Geocoding

Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum das Aufnahmedatum der Bilder möglichst auf die Sekunde korrekt sein sollte. Für das automatischen Geocodieren von Fotos anhand von GPS-Daten ist die genaue Uhrzeit Voraussetzung.

Fazit

Der EXIF Date Changer korrigiert in Sekunden das Datum Hunderter Fotos, setzt das Dateidatum und kann den Dateiname auf Wunsch mit dem Datum versehen. Schneller und einfacher geht es nicht.

Einziger Kritikpunkt ist, dass immer sämtliche Dateien eines Verzeichnisses korrigiert werden. Ggf. muss man also manuell noch ein bisschen hin- und herkopieren.

Kosten

Der EXIF Date Changer ist kostenlos.

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EXIF-Tools: KUSO EXIF Viewer

Sonntag, 23. Dezember 2007

Jede Digitalkamera schreibt neben dem eigentlichen Bild noch eine Reihe weiterer Informationen in die Bilddatei. Für die meisten Nutzer sind diese jedoch i.d.R. nutzlos. Das was wirklich interessiert, wie z.B. ein Titel und Kommentare, der Name des Fotografen oder die GPS-Koordinaten des Ortes, an dem das Bild aufgenommen wurde, liefern die Kameras nicht. In einer Reihe von Artikeln möchte ich die nützlichsten Tools vorstellen, um diese sogenannten EXIF-Metadaten zu bearbeiten.

Der KUSO EXIF Viewer integriert sich in das Kontext-Menü des Windows Explorer. Beim Klick mit der rechten Maustaste auf ein Bild wird das Context Menü um den Eintrag „Open with KUSO EXIF Viewer“ erweitert.

KUSO EXIF Viewer - Explorer Context Menü

Nach Auswahl des Menüeintrags wird der KUSO EXIF Viewer gestartet.

KUSO EXIF Viewer - Standard Information

Das Hauptfenster bietet folgende Funktionen:

  • Anzeige des in der Bilddatei gespeicherten Vorschaubildes
  • Rotation des Vorschaubildes sofern die Digitalkamera in dem Bild gespeichert hat, dass es im Hochformat aufgenommen wurde. Dieses Feature unterstützen aber nur hochwertige Kameras.
  • Infofenster mit Anzeige der Standard EXIF Informationen, der GPS EXIF Informationen und der zusätzlicher Informationen
  • Auswahl ob vollständige Anzeige der Daten erfolgen soll
  • Blättern durch alles Dateien im gleichen Ordner
  • Speichern, Öffnen und Anzeigen des Bildes mit der für den Dateityp unter Windows registrierten Anwendung
  • Konfiguration

Scrollt man die Liste etwas nach unten, folgen die GPS Informationen.

KUSO EXIF Viewer - GPS Information

Anschließend erfolgen unter der Rubrik „Other Information“:

  • sämtliche anderen Exif-Informationen, auch herstellerspezifische propritäre Informationen
  • JPEG-Formatinformationen
  • Datei-Infos

KUSO EXIF Viewer - Other Information

Der Klick mit der rechten Maustaste auf eine der Informationen öffnet ein Contex-Menü in der eine oder alle Informationen in die Zwischenablage kopiert werden können. Interessanter ist jedoch die Option „Locate Spot On Map By GPS„. Diese Funktion öffnet den Internet Browser und zeigt die GPS-Koordinaten des Bildes in Google Maps an.

KUSO EXIF Viewer - GPS Context Menu

KUSO EXIF Viewer - Google Maps

Bleibt noch die letzte Funktion des KUSO EXIF Viewers zur Besprechung übrig. Der Knopf rechts oben öffnet den Einstellungs-Dialog.

KUSO EXIF Viewer - Configuration Dialog

Die Einstellmöglichkeiten sind übersichtlich. Es lässt sich auswählen, welche Information in der Standard-Ansicht angezeigt werden sollen. Nach der Installation ist die Standard-Ansicht identisch mit der „View Full Information„-Ansicht. Weiterhin lassen sich noch die Blöcke „GPS Information“ und „Other Information“ ausblenden. Die Funktion „Close Directory Find Function“ deaktiviert die Funktion zum Blättern durch alle Dateien.

Browser-Integration

Der KUSO EXIF Viewer integriert sich auch in das Kontext-Menü des Microsoft Internet Explorers. Somit lassen sich auch für Bilder auf Websites die EXIF-Informationen und GPS-Koordinaten anzeigen. Auch für den Mozilla Firefox ist eine Extension auf der KUSO-Webseite zum Download verfügbar. Auf meinem Rechner wird dann zwar das Context-Menü des Firefox um einen entsprechenden Eintrag erweitert, der KUSO EXIF Viewer aber nicht gestartet.

Mit folgendem GPS-Koordinaten enthaltendem Bild können Sie dies testen. Das Bild wurde an der Straße zum Schauinsland aufgenommen.

Schauinsland Klassik 2007 / Bild enthält GPS-Daten

Fazit

Der KUSO EXIF Viewer zeigt die wichtigsten EXIF-Information und insbesondere die GPS-Koordinaten schnell und einfach an. Insbesondere die Verknüpfung mit Google Maps ist ein nettes Feature.

Leider lässt sich bei den vielen angezeigten Parametern nicht unterscheiden, welche Parameter aufnahme-spezifisch sind, wie z.B. Belichtungszeit, und welches JPEG-Parameter sind. Bei der Bildbearbeitung wird man erkennen, dass eine ganze Reihe von Parametern durch die Bildbearbeitungssoftware geändert oder hinzugefügt werden. Der KUSO EXIF Viewer lässt sich auch mehrfach öffnen, z.B. um Informationen zu vergleichen.

Achtung

Das Context Menü des KUSO EXIF Viewers wird auch bei Dateien angezeigt, die der Viewer nicht verarbeiten kann. Z.B. bei Textdateien, aber auch bei Grafikdaten die nicht im JPEG-Format gespeichert sind.

Kosten

Der KUSO EXIF Viewer ist kostenlos.

Die Webseite des KUSO EXIF Viewer ist in chinesischer Sprache. Der Download-Link findet sich aber sehr einfach unter der Überschrift „English Version„.

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EXIF-Tools: locr GPS Photo (Teil 1)

Freitag, 20. Juli 2007

Jede Digitalkamera schreibt neben dem eigentlichen Bild noch eine Reihe weiterer Informationen in die Bilddatei. Für die meisten Nutzer sind diese jedoch i.d.R. nutzlos. Das was wirklich interessiert, wie z.B. ein Titel und Kommentare, der Name des Fotografen oder die GPS-Koordinaten wo das Bild aufgenommen wurde, liefern die Kameras nicht. In einer Reihe von Artikeln möchte ich die nützlichsten Tools vorstellen, um diese sogenannten EXIF-Metadaten zu bearbeiten.

locr ist eine deutsche Foto-Website, die Fotos mit Geoinformationen verknüpft. Die Geo-Koodierung kann sowohl online, als auch mit der Windows-Anwendung locr GPS Photo erfolgen. Diese ist kostenlos erhältlich und die Nutzung ist nicht an die Benutzer der Photo-Community locr gebunden.

locr GPS Photo

locr bietet folgende Funktionen:

  • Manuelles Geocodieren (Geotagging)
  • Automatisches Geocodieren
  • Fotos auf der integrierten Google Maps-Karte anzeigen
  • Fotos in Google Earth anzeigen
  • Track auf der integrierten Google Maps-Karte anzeigen
  • Geocodierung löschen
  • Fotos zu locr hochladen

Der Bildschirm ist in fünf Bereich eingeteilt:

  • Liste der Bilder, bei bereits geokodierte Bildern werden die GPS-Koordinaten sowie das Flag x angezeigt
  • Liste der GPS-Tracks für das automatische Geocodieren
  • Google Map-Karte, das selektiere Foto, die Einstellungen, die Zeitkorrektur, die Hilfe oder die Über-Informationen
  • Fotovorschau
  • Aktions-Buttons

In diesem Artikel wird das Vorgehen zum manuellen Geocodieren beschrieben. Im nächsten Teil kommt dann das automatische Geocodieren dran.

Manuelles Geocodieren

Zunächst müssen alle geozucodierenden Fotos mit „Hinzufügen..“ geladen. Bei vielen Bildern dauert dies ein bischen. locr GPS Photo ist nicht die schnellste Software. Dann ein oder mehrere Fotos selektieren.

Nun muss in der Karte die zu setzende Position ausgewählt werden. In die Adresszeile können eine Adresse, z.B. „Cala d’Or Spanien“, aber auch GPS-Koordinaten eingegeben werden, z.B. „49.013 8.404“. Mit gedrückter Maustaste kann die Karte verschoben werden. Per Doppelklick mit linker oder rechter Maustaste kann gezoomt werden. Als Koordinate wird der Punkt in der Mitte des orangen Rechtecks gesetzt.

locr GPS Photo - Manuelles Geocodieren

Nach Klick auf „Manuelles Geotagging…“ und Bestätigung der Rückfrage werden die Koordinaten in die EXIF-Daten des Bildes eingetragen.

Leider wird nach jeder Geocodierung die Fotoliste neu aufgebaut. Dies dauert Zeit und nervigerweise wird dabei immer an den Anfang der Liste gescrollt. D.h. nach jeder Geocodierung muss man mühsam wieder nach unten scrollen und das nächste zu codierende Foto suchen.

Bei der Aktualisierung der Liste passieren leider unregelmässig Fehler. Manchmal verschwinden Einträge aus der Liste oder die Koordinaten werden nicht dargestellt. Dann hilft nur die Liste leeren und neu laden oder locr GPS Photo neu zu starten.

Geocodierung ändern

Das Ändern einer fehlerhaften Gekodierung geht ebenfalls sehr einfach. Zunächst das Foto auswählen. Die aktuellen Koordinaten werden in Karte mit einem Pin dargestellt. Sobald aus dem Cursor ein Zeigefingersymbol wird, Maustaste drücken und bei gedrückter Taste den Pin verschieben. Anschließend die neuen GPS-Koordinaten mit „Manuelles Geotagging…“ eintragen.

Fotos auf der Karte anzeigen

Diese Funktion zeigt für jedes selektierte Foto auf der Karte einen Pin an. Der Kartenausschnitt muss allerdings von Hand passend ausgewählt werden.

Achtung Fehler: Wählt man ein nicht geocodiertes Foto mit aus, wird gar nichts angezeigt.

In Google Earth anzeigen

Die Koordinaten der selektierten Fotos werden in Google Earth angezeigt. Bei Klick auf einem Pin in Google Earth werden sogar die Fotos angezeigt. Vor dem Aufruf dieser Funktion sollte man Google Earth starten. Der Start aus locr, und auch aus anderen Anwendungen, heraus hat bei mir nicht immer zuverlässig funktioniert.

locr GPS Photo - In Google Earth anzeigen

Achtung Fehler: Wählt man ein nicht geocodiertes Foto mit aus, wird dies unerwünschterweise mit den Koordinaten 0,0 auf dem Äquator positioniert und Google Earth zoomt nicht direkt zu den geocodierten Fotos.

EXIF Ortsangaben entfernen

Diese Funktion ist wirklich dilletantisch implementiert und deshalb mit Vorsicht zu geniessen. Denn es werden die Geokoordinaten aus sämtlichen Fotos in der Liste gelöscht. Hat man sich mal vertaggt, gibt es nur eine Lösung. Die Liste komplett leeren. Nur das fehlerhafte Foto laden und dann „EXIF Ortsangaben entfernen…“ anklicken. Es ist mir schleierhaft, warum, wie bei allen anderen Funktionen, die Selektion nicht ausgewertet wird.

Fazit

locr GPS Photo ist die beste mir bekannte Freeware-Anwendung zum Setzen von Geokoordinaten. Sie macht nur genau das und das leicht verständlich und auf Deutsch. Leider ist sie bei großen Fotos relativ langsam und noch mit einigen Macken behaftet. Aber trotzallem empfehlenswert.

Der nervige Scrolling-Bug soll in der nächsten Version behoben sein. Diese Beschreibung bezieht sich auf Version 1.1.0.

Tipps

Da locr GPS Photo nach jedem Geotagging wieder an den Anfang der Fotoliste springt, kann man bereits bearbeitete Fotos mit „Entfernen…“ aus der Liste löschen. Dann geht es etwas schneller.

Die Fotovorschau ist sehr klein. Über den Reiter „Foto“ kann man sich das Bild in Größer anschauen.

Die für die Anzeige in Google Earth erstellten kml-Dateien kann man in Google Earth speichern. Dann kann man sie auch später noch ohne locr nutzen.

Die Eingabe eines locr-Accounts unter „Einstellungen“ ist nicht notwendig.

Zu locr GPS Photo gibt es auch ein Support-Forum.

Kosten

locr GPS Photo ist, ebenso wie Google Earth, kostenlos.

Wie das automatische Geocodieren funktioniert, zeige ich im nächsten Artikel.

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EXIF-Tools: Panorado Flyer

Donnerstag, 19. Juli 2007

Jede Digitalkamera schreibt neben dem eigentlichen Bild noch eine Reihe weiterer Informationen in die Bilddatei. Für die meisten Nutzer sind diese jedoch i.d.R. nutzlos. Das was wirklich interessiert, wie z.B. ein Titel und Kommentare, der Name des Fotografen oder die GPS-Koordinaten wo das Bild aufgenommen wurde, liefern die Kameras nicht. In einer Reihe von Artikeln möchte ich die nützlichsten Tools vorstellen, um diese sogenannten EXIF-Metadaten zu bearbeiten.

Der Panorado Flyer ist das wohl minimalistischste Tool zum Geocodieren von Digitalfotos. Es integriert sich in den Microsoft Windows Explorer und erscheint als Kontextmenu beim Klick mit der rechten Maustaste auf ein Bild.

Panorado Flyer - Explorer

Durch das vorangestellte Flugzeugsymbol ist der Panorado Flyer auch in langen Context-Menus sofort auffindbar. Je nach ausgewähltem Bild bietet das Untermenü folgende Funktionen:

Panorado Flyer - Kontextmenu

Show location in Google Earth“ ist nur für Fotos verfügbar, die bereits geokodiert sind. Bei Auswahl wird Google Earth gestartet und zu den im Bild gespeicherten GPS-Koordinaten „geflogen“.

Get location from Google Earth“ setzt für das ausgewählte Bild die GPS-Koordinaten auf die Mitte der in Google Earth angezeigten Landkarte.

Edit location manually“ öffnet ein Dialog in dem man die Koordinaten von Hand eintragen kann.

Panorado Flyer - Koordinaten setzen

Fazit

Mit Panorado Flyer lassen sich einfach Geo-Koordinaten setzen und prüfen. Die Übernahme der Geo-Koordinaten aus Google Earth führt zu Ungenauigkeiten da man nur mit gutem Augengefühl die gewünschte Position in der Landkarte einstellen kann. Deshalb möglichst weit hineinzoomen.

Tipps

In Google Earth den Neigungsschieberegler ganz auf Draufsicht stellen um die Genauigkeit bei der Auswahl der Bildschirmmitte zu erleichtern. Hierzu auf den linken Knopf des Schiebereglers 1 klicken.

Vor dem Versuch Koordinaten aus Google Earth zu Lesen sollte man dieses bereits gestartet haben. Ansonsten kann es zu Problemen beim Start von Google Earth kommen. Zumindest bei mir war das der Fall.

Kosten

Panorado Flyer und Google Earth sind kostenlos.

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