Karlsruhe

Wo früher jahrelang ein Schnell-Chinese kochte, gibt sich nun ein Fastfood-Lokal nach dem anderen die Hand. Seit kurzem heißt es „Yes we can Burger XL“. Auch wenn genau heute Obama in Germany ist, auf die Köchinnen hat das wohl keine Auswirkungen. Mir liegt der Burger noch schwer im Magen.

Für 5,50 Euro gibt es das Burger L Menü. XL kostet 1 Euro Aufschlag, ohne L einen Euro weniger. Immer dabei Pommes und nur 0,2 Cola.

Der L-Burger ist nicht wirklich groß. Er kommt mit einer aufgegrillten tiefgefrorenen Hackfleischscheibe im CD-Durchmesser und Standard-Dicke. Drunter finden sich noch frische Salatblätter, Tomaten und saure Gurken. Obendrauf etwas Soße.

Auf dem Teller ein weiteres Salatblatt und ein Tomatenstückchen sowie die Pommes.

An der Theke stehen diverse Tomatenketchups wirklich billigster Sorte, u.a. von der Metro-Hausmarke Ajo. Die machen weder optisch noch geschmacklich was her. Die Senfflasche war ziemlich leer. Das machte keinen guten Eindruck. Genausowenig wie die schon etwas kohlensäureverlustiggegangene Cola.

Geschmacklich war der Burger noch genießbar. Aber als Fazit wirklich keine Konkurrenz für den nur wenige Meter entfernten Burger King. Dort gibts richtige, wohlschmeckende Burger mit besseren Pommes und mehr Getränk zum gleichen Preis. Also keine Experimente.
Mein Beitrag zu Yes we can Burger XL – Ich bin KlausNahr – auf Qype

Eine Antwort zu

  1. Armin aus KA sagt:

    Mit erstaunt muße ich diesen Kommentar entdecken, und nachdem ich nun bestimmt (mal erinnerungstechnisch durchgezählt) 11 mal dort gegessen habe , sind solche „einmal Beisser“ nicht gerade objektive Orientierung.
    Ganz übel solche Gesellen des Zeitgeistes, die neu eröffnete Unternehmen mit Ihrer „Meinung haben dürfen“ gleich negativ Ihren Start und Ansehen vermießen wollen.

    Fakt ist, daß ich zB. bei keiner einzigen Mahlzeit im „yes we can werry best XL“ sowas an unobjektivem Nörgelexzess sagen könnte. Von anwesenden Kunden gegensätzliche Äußerungen man vernimmt.

    Vielleicht liegt’s ja doch etwas an wenig Gastro-Sachverstand des sich hier selbst berufenen „Stiftung Warentester“ äußernden Klaus Nahr oder gar an einer Magenverstimmung durch Stress.
    Schon einleitend mit „Fastfood-Lokal“ hat sich dieser wohl gänzlich im falschen Lokal hinein bewegt. Denn wenn man einen fairen objektiven Ansatz äußern möchte, sollte man doch wohl erkennen, dass der deutsche Wortschatz auch das Wort „Schnellrestaurant“ kennt.
    Genau ein solches Segment deck diese Lokal dann auch als Zielgruppe ab, Personen, die zügig Ihr essen bekommen möchten und dabei frisch zubereitete Ware und das zu einem fairen Preis möchten.
    Ebenso Fakt ist, das und man kennt etliche solcher Lokale, der immer höfliche Wirt. Als gelernter Metzger besonders gut mit Fleisch und Lebensmittelprodukten auskennt.
    Im übrigen es nach Lebensmittelverordnung gar nicht möglich ist „Hackfleisch“ also Burger Fleisch so vorzurichten, das es ungefroren aufbewahrt werden kann, außer man wirft die zu berücksichtigenden Fleischüberhänge die man vorhalten müsste Abends weg. Daher ist es allgemein üblich, Burgerscheiben Schock zu frosten. Diese hält der gelernte Metzger auch nicht übermäßig vor, so dass ständig neue frische Ware bereitgestellt ist. Und gerade nicht die Billigscheiben, doch scheinbar ist quantitativ und dick gleich Mehrwert, statt qualitativ normal. Nunja es gibt ja auch XL .. neben bei .
    Bei weitem kann man die Burger als frisch bezeichnen, denn im Gegensatz zu Mitbewerbern, wird alles frisch vor dem Kunden zugerichtet/belegt, das Fleisch im Doppelgrill bereitet, pikant würzig mit hausgemachter Spezialsoße belegt, die Burgerbrotscheiben im Steinofen geröstet; und nicht wie „Konkurrenz“ also Mitbewerber in der Micro. Ebenso der Burger mal gar nicht warmgehalten …
    Allerdings pflückt der Wirt den Salat nicht „unmittelbar“ selbst, wie auch die Tomaten.
    Des weiteren sind bzgl. die Schnitzel oder Steak mal gar nicht aus Verbundfleisch, wie sonst bei dieser Preisklasse üblich, den Metzger am Wirt erkennt man auch gut an seinen Spezial Spare Ribs … Genuss pur! Leider … gell .. sind die Schnitzel ec. daher auch nicht einheitlich formgleich wenn auch je nach Größe gleichgewichtig, das muß man zugeben. Ein Gerücht besagt, daß daher das Vieh echt ärger mit dem Metzger bekommen hat … ppp

    Mit dem Cola ist es heutzutage in den Plastikflaschen, wenn zufällig in der Küchenaktion die Flasche nicht zugedreht wurde, Fehler passieren immer mal, daß leider dann die Kohlensäure etwas schwach ist. Unschön, doch passiert dies auch anderweitig; ein Hinweis an das Personal und der Gast erhält ohne Schwierigkeiten dann Ersatz. Ohne Probleme.
    Eine Premixanlage, klar wäre „automatischer“ womöglich dürfte dies nach gegebener Zeit der Neueröffnung ein Objekt sein… gell.
    Im übrigen gibts einen hochwertigen Kaffee frisch gemahlen einzeln aufgebrüht für ganze 1 Euro.
    Es ist einfach nur schade einen solch bemühten und bewußt eingehenden Wirt für seine Gäste, abzukanzeln.
    Anderseits dürfte Hr. Nahr wohl doch besser im Burger K. aufgehoben sein, Fließbandburger sind scheinbar sein Niveau. Wo möglich ist es auch entgangen, daß es keine Pappbecher gibt … Müll um das Lokal durch Eigenverpackung wie bei den Mitbewerbern üblich, mangels Entsorgungskapazität als auch Kundenniveau, nicht dagewesen.
    Abschließend ist mein Eindruck, daß Hr.Nahr wohl wenig Verständnis allgemein hat , 100% Perfektionserwartung von der ersten Sekunde lehrt, eben genau so … wir kennen es ja .. so ist Software … gell !

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