Qype: galleria ferrari in Maranello

MaranelloFreizeit & AusfluegeMuseum und Ausstellung

Etwas enttäuschende emotionslose Präsentation einer der emotionalsten Automobilmarken der Welt die aus meiner Sicht leider keine weite Anreise wert ist.

Betritt man die Galleria Ferrari gelangt man zunächst in den Merchandising-Store. Dort gibt es diverse teure Kleidungsstücke und eine überraschend kleine Auswahl an Ferrari-Modellen. Überwiegend die auch sonst überall erhältlichen und nicht sonderlich hochwertigen Burago-Modelle. Schade, ich habe nichts gefunden, was ich hätte kaufen können. In einer Vitrine gibt es einige schöne Sammlerstücke. Auch gibt es eine umfangreiche Auswahl an Büchern.

Der Eintritt ins Museum kostet happige 12 Euro. Familien zahlen pro Kopf immerhin "nur" 8 Euro. Wer Hunger hat, findet vor dem Musemseingang noch eine Cafeteria.

Als erstes kommt man in einen Raum mit diversen Formel 1-Rennern. Sehr positiv ist, dass die Fahrzeuge nicht abgesperrt sind. Schön für Fotos und man kann wunderbar Details auch ohne Fernglas betrachten.

Im nächsten Raum stehen vier weitere Ferraris bevor man in den letzten Raum des Erd- bzw. Zwischengeschoß kommt. Hier stehen in einem Halbrund diverse Strassenrenner.

In der oberen Etage war gerade Umbau. Hier fanden sich einige wahllos verteilte Ferraris aus der Testarossa und F40/F50-Zeit sowie diverse Motoren. Ein relativ neuer zeigte peinlicherweise Korrosion an der Verchromung und Rost.

Dann gelangt man auch schon zum letzten, für Sonderausstellungen genutzten Raum. Hier fanden sich vier Ferraris der Welt-, China-, Amerika- und Indien-Rundfahrt und Fotos die die Reisen dokumentierten.

Das wars dann auch schon. Ich persönlich fand die Fahrzeugauswahl relativ gering. Ältere Ferraris finden sich leider fast keine. Den neuen California gab es leider nicht zu sehen.

Neben Ferraris und Motoren gibt es wenig zu sehen und zu erfahren. An den Wänden sind diverse Fotos und es gibt noch ein nachgebautes kleines Büro von Enzo Ferrari zu sehen.

Museumsdidaktisch ist noch einiges zu tuen in Maranello. So hinterlässt der Besuch einen zwiespältigen Eindruck. Meine Empfehlung: Ein paar Formel 1-Millionen in die Galleria umlenken.

Rund um das Museum gibt es diverse Geschäfte die Ferrari-Devotionalien im großen Umfang verkaufen. Vom Parkplatz aus kann man mit etwas Glück Formel 1-Renner auf der naheliegenden Rennstrecke hören.

Mein Beitrag zu galleria ferrari – Ich bin KlausNahr – auf Qype

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