Qype: Kletterzentrum Karlsruhe „The Rock“ in Karlsruhe

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12.12.2007: Qype City Night zu Gast in Karlsruhe und im Kletterzentrum The Rock.

Von außen wirkt die alte Fabrikhalle ja nicht sehr einladend. Würde über der unscheinbaren Eingangstür nicht ein neon-roter Schriftzug leuchten, man würde ihn vielleicht gar nicht finden. Doch nach der Tür trifft einem Hallen-Erst-Betreter und Kletter-Neuling der Schlag. Eine riesige Halle, überalle hellgrau Kletterwände mit bunten Dingern dran. Links, rechts und teilweise auch an der Decke. Und dann noch all die sportlichen Menschen, teils in Badelatschen und unbedeckten (männlichen) Oberkörpern. Keine Ahnung wie die nach oben und an die Decke gekommen sind. Aber sie klettern überall rum. Alleine schon um nur mal zuzuschauen lohnt sich der Besuch.

Bei meinem vorletzten Besuch in der Halle beherbergte sie noch die riesige und faszinierende Sammlung des Trödlers Settembrini. Seit September 2002 ist dort nun The Rock.

Für das leibliche Wohl sorgt eine Bar. Dort gibt es relativ günstige Getränke (z.B. 2 Euro für eine große Cola), Schoko-Riegel und Sandwiches. Außer an der Bar und einem alten gammeligen Ledersofa gibt es allerdings keine Sitzmöglichkeiten. Ein Shop verkauft Klettersachen.

Da wir alle Kletter-Neulinge waren, hatten wir einen Schnupperkurs gebucht. Zunächst wurde uns das Anlegen des Klettergurts gezeigt. Dann mussten wir zwei Knoten lernen. Der erste, der Doppelte Achterknoten verbindet das Sicherungsseil mit dem Klettergurt und der zweite, der Halbmastschlag das Seil mit dem Sichernden. Beide sind relativ einfach zu erlernen.

Dann ging es in ein "Seitental" der Kletterhalle zur praktischen Übung. Der Raum der sich gleich links vom Eingang befindet ist nicht ganz so hoch und es gibt einige Routen, die auch für totale Anfänger und Kinder geeignet sind. Hier kann man gleich bis ganz nach oben Klettern ohne einen Herzinfarkt zu bekommen. In der großen Halle geht es doch ein bischen weiter nach oben.

Unser Schulungsleiter zeigte uns dann wie das Sichern funktioniert. Seine Meinung, dass auf den Sichernden nur das halbe Gewicht des zu sichernden wirkt, kann ich im nachhinein jedoch nicht teilen. Wir teilten uns in Zweier-Teams (etwas schwierig bei fünf Teilnehmern) und versuchten uns als Extrem-Bergsteiger. Unser Guide passte beim ersten Kletter- und Sicherungsversuch drauf auf, dass keine Fehler bei der Sicherung und des Ablassens gemacht wurden. Aber da wir natürlich alle hochmotiviert waren, klappte alles fast perfekt. Nach zwei Stunden war der Schnupperkurs zu Ende. Nachdem wir eine Erklärung unterzeichneten durften wir dann auch ohne unseren Schulungsleiter weiterklettern. Die Zeit ging wahnsinnig schnell rum und Klettern ist doch anstrengender als es zunächst wirkt.

Für den Schnupperkurs wird bei Gruppenbuchung 25 Euro fällig. Das schließt die Ausleihe für den Klettergurt und die wirklich die-müssen-so-sein unbequemen Kletterschuhe mit ein. Klettern alleine ist 10,50 Euro möglich. Die Preisliste findet sich auf der Website.

Fazit: Klettern macht wirklich Spaß und The Rock ist eine sehr schöne Kletterhalle. Es mangelt an Sitzgelegenheiten und gutem Essen. Aber deswegen geht man wohl nicht dorthin.

Mein Beitrag zu Kletterzentrum Karlsruhe "The Rock" – Ich bin KlausNahr – auf Qype

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