MySpace.com – Cheques & Porn – Was soll das?

Google vermarktet demnächst MySpace.com, den größten Social Network-Dienst der USA. MySpace.com gehört Fox Interactive Media und wächst angeblich um 500.000 Nutzer pro Woche. Aber was soll der Dienst? Offensichtlich sind die Betreiber mit dem Wachstum überfordert.

Ich bekomme täglich Messages und Friend Requests von irgendwelchen, angeblich weiblichen Nutzern. Die meisten davon sehen nicht schlecht aus, bei den angestrebten Zielen ist das auch nicht verwunderlich. Die Hälfte davon lebt, so schreiben sie zumindest, irgendwo in Afrika, bevorzugt Nigeria, und hat nur einen größten Wunsch: Sie wollen nach Deutschland kommen und mich treffen. Aber damit sie das Flugticket kaufen können, soll ich ihnen vorher beim Einlösen von Schecks helfen. Sogar WikiPedia berichtet schon darüber und wer kennt nicht die Spam-eMails aus Afrika in denen um Hilfe beim Einlösen von Millionen Dollars gebeten wird. Gibts den in Nigeria keine Bank, die Schecks einlösen kann?

Dann bleibt noch die andere Hälfte übrig. Die hat in ihrem MySpace-Profil ein Link auf eine Adult-Website.

Es gibt natürlich auch nette Kontakte bei MySpace.com. Aber so wie es aktuell läuft, kann man allen nur raten, entweder MySpace zu meiden oder äußerst mißtrauisch zu sein.

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