WAYN hat mir heute die traurige Nachricht gedisplayt, dass ich erst 12% der Länder der Erde besucht habe. Und so schnell, wie am Balkan neue Länder entstehen, wird die Zahl im Laufe meines „Restlebens“ wahrscheinlich eher noch sinken.

WAYN hat mir heute die traurige Nachricht gedisplayt, dass ich erst 12% der Länder der Erde besucht habe. Und so schnell, wie am Balkan neue Länder entstehen, wird die Zahl im Laufe meines „Restlebens“ wahrscheinlich eher noch sinken.

Gemeinsam mit Rennfahrer-Legende Bob Neyret, der auf Citroën DS und SM erfolgreich an vielen Rallys teilnahm, fand in Grenoble vom 6. bis 8. August 2007 das Citroën Sport Classique – Meeting Bob Neyret-Treffen (nicht nur) der Citroën-Rallyeautos statt.
Obwohl Grenoble 600 km von Karlsruhe entfernt liegt, bin ich mal kurz übers Wochenende hingefahren und es hat sich wirklich gelohnt. Insbesondere die Paris-Dakar-Renner hatten einen wahnsinnigen Sound. Im aktuellen Andre Citroën Club-Rundbrief 5/2007 ist überraschenderweise eine 2/3-Seite mit meinen Fotos!

Hier gibs alle meine Meeting-Fotos und ein kurzes Video in Farbe.

Die Fotos meiner Kurzreise an den Comer See sind online auf klaus.de
Vom 20. bis 22. April 2007 fand der diesjährige Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este in Cernobbio am Comer See statt. Die öffentliche Präsentation fand am Sonntag bei schönstem Wetter in der herrlichen Villa Erba statt.

Die Veranstaltung am Comer See „ist vermutlich die bedeutendste aller Veranstaltungen, die die Mystik klassischer Automobile zelebriert“. Nirgendwo sonst kommt man dicht und ohne jede Absperrungen an millionenschwere Oldtimer und Concept Cars dran.
Wie das lokale Nachrichtenblatt mit Potential nach oben, die BNN berichtete, hat sich Karlsruhe jetzt einen Platz für Wohnmobiltouristen geleistet. Doch scheinen diese Nachfahren der Planwagenfahrer bei den Stadtvätern genauso unbeliebt zu sein wie IKEA oder andere, die sich in Karlsruhe niederlassen wollen. Haben sie doch erst direkt am Rhein und in Sichtweite der Pfalz einen geeigneten Parkplatz gefunden.

Fast 11 km lang ist der Weg vom Parkplatz zum Karlsruhe Schloß. Und damit die Touris nicht zu lange bleiben, gibt es weder Wasser- noch Stromanschluß und natürlich auch keine Entsorgungsstation für die Toiletten.
Leider haben die badischen Lenker aber nicht an die württembergischen Herren gedacht. Haben diese doch einfach den vorgesehenen Stellplatz mit Baucontainern für die Rheinbrückensanierung vollgestellt. Dürfen die das überhaupt?
In den letzten beiden Tagen bin ich mit meiner F4 ein bischen durch die Landschaft gefahren. Geführt hat mich dabei mein neues FujitsuSiemens Pocket LOOX N110 Navi. Es ist unglaublich klein, aber wirklich gut. Die Software von Navigon erlaubt als Routenoption „Motorrad“ und „Schöne Strecke“ auszuwählen. Dann sucht das Navi schöne kurvige Strassen und fährt lieber ein paar Umwege als direkt das Ziel anzusteuern. Selbst von Karlsruhe nach Freiburg kannte es ganz tolle Strecken die mir noch völlig unbekannt waren. Echt super das Teil! Einzig die winzigen Texte kann man, abhängig von der Montageposition (und den eigenen Augen) während der Fahrt wirklich nicht lesen. Die Batterie hält ca. 4 Stunden durch. Wirklich ärgerlich ist nur, dass keine grenzüberschreitende Navigation möglich ist. Deutschland und Frankreich sind getrennte Karten die man an der Grenze von Hand umschalten muss. Vorausgesetzt, man weiß wo der günstigste Grenzübergang überhaupt ist.
Letztens war es wieder einmal so weit, ich mußte den Service der Deutschen Bahn AG des Herrn Mehdorn in Anspruch nehmen. Ich wollte von Wetzlar ins ca. 220 km entferne Karlsruhe fahren. Also einfach im Bahnhof Wetzlar am Automat ein Ticket für bescheidene 42 Euro gekauft, auf den Fahrplan geschaut und zu dem angegebenen Gleis 5 gegangen. 18:37, eigentlich sollte der Zug jetzt fahren, aber es ist kein Zug weit und breit zu sehen. Neben mir stehen noch mindestens 50 Personen am Bahnsteig und warten.
Auf Gleis 6 am nächsten Bahnsteig steht, zumindest schon solange wie ich am hier bin, ein Zug. Vorne steht als Ziel angeschrieben „Giessen“. Da wollte ich auch hin. Am Bahnhof Wetzlar zeigen sämtliche Zugzielanzeiger, oder wie auch immer diese Dinger heißen, einfach nichts an. Auch Durchsagen gibt es hier scheinbar schon länger nicht mehr. Vielleicht fahren nur noch Taubstumme und Blinde mit der Bahn? Der Zug am anderen Bahnsteig scheint fast leer zu sein und trotzdem fährt er nach einigen Minuten los. Jetzt taucht ein Mann am Bahnsteig gegenüber auf und ruft uns zu „das war der Zug nach Giessen, er ist heute von diesem Bahnsteig abgefahren“. Ziemlich viele potentielle Bahnpassagiere scheinen stinksauer zu sein. Kein Aushang, keine Anzeige, keine Ansage, nichts.
Schon nach wenigen Minuten kommt ein Zug aus Limburg, der ebenfalls auf dem Weg nach Giessen ist. Er hat schon mindestens eine viertel Stunde Verspätung und sollte eigentlich schon lange unterwegs sein. Die Massen laufen durch den Tunnel zum nächsten Bahnsteig um wenigstens diesen Zug zu erreichen. Kaum im Zug angelegt, meldet sich der Lokomotivführer und weißt darauf hin, dass der Zug leider noch etwas warten muss und er deshalb noch mehr Verspätung haben wird.
Irgendwann kommen wir in Giessen an, der Anschlußzug nach Frankfurt sollte schon seit mindestens 20 Minuten angefahren sein. Doch oh Wunder, auch er hat eine so große Verspätung, dass er noch nicht einmal in Giessen angekommen ist. Glück im Unglück
Der Intercity nach Frankfurt kommt und macht sich auf den Weg. In Frankfurt angekommen das nächste Problem. Die Tür ist defekt und geht nicht auf. Also alle rumdrehen zum anderen Ende des Wagens.
Jetzt sollte es nach Plan per ICE nach Mannheim gehen. Mittlerweile haben wir eine halbe Stunde Verspätung. Aber kein Problem! Der ICE ist noch gar nicht in Frankfurt angekommen. Auf die Bahn ist halt Verlaß. Dann kommt er und es geht nach Mannheim. Wie immer sind alle Sitzplätze reserviert und mehr Personen im Zug als es Sitzplätze gibt. Zum Glück erscheint der oder die Reisende nicht, auf dessen/deren Platz ich sitze.
Wir kommen in Mannheim an und ich muss wieder umsteigen. In den ICE nach Karlsruhe. Mittlerweile haben sich die vielen Verspätungen so perfekt addiert, dass ich einfach eine Stunde später als geplant von Mannheim nach Karlsruhe aufbrechen kann.
Bahn fahren, einfach immer ein (teures) Erlebnis!

Sie suchen auf dem Klenkes 2006 Event nach Caches? Nix verstanden, dann auf www.geocaching.com nachlesen und erfahren, warum man dazu milliardenschwere Satellitentechnik benötigt.
Einmal quer durch Europa düsen. Nur dumm, wenn man sich dabei von der deutschen Polizei erwischen lässt:
Und wer selber beim nächsten Cannonball Bike Run mitfahren möchte, hier kann man sich anmelden: http://www.cannonballbikerun.com/