Donnerstag, 10. Januar 2008
Drei Fragen:
- Welches Auto wird bereits seit 1948 nahezu unverändert gebaut?
- Hat man als Kind schon in Daktari gesehen?
- Hat genauso wie ein Porsche und ein Citroen CX das Zündschloß links vom Lenkrad?
Genau! Der Land Rover Defender.
Da ich auf der Suche nach einem Geländewagen bin, habe ich diese Woche eine Probefahrt mit dem Land Rover Defender 110 gemacht. Genaugenommen mit dem Sondermodell Experience 2006. Dies ist benannt nach dem Abenteuer- und Reise-Programm von Land Rover.

Also Einsteigen und Hinsetzen. Das Armaturenbrett ist recht übersichtlich. Es gibt nur wenige Schalter. Auch ein Drehzahlmesser ist Fehlanzeige. Erste Überraschung. Das was sich zunächst als Fuss-Stütze für den linken Fuß von Automatik-Fahrern herausstellte, war das Kupplungspedal. Nur durch das Aufbringen enormer Kräfte lässt es sich herunterpressen. Ebenfalls gewöhnungsbedürftig, die Schaltung. Die sehr unpräzise Schaltung erfordert zu Beginn Konzentration um den gewünschten Gang einzulegen.

Größter Vorteil des Defender ist es, dass einem jede Diskussion um Tempolimits am Ar… vorbeigeht. Das Fahrverhalten ist so schwammig, der Richtungswechsel so unpräzise, dass man sich freiwillig an jedes Tempolimit hält oder sogar noch langsamer fährt. Ebenfalls unfassbar ist der Lärmpegel sobald man in den dreistelligen Geschwindigkeitsbereich vordringt.
Aber, Spaß macht es trotzdem in einem so coolen Auto zu fahren. Nur ist die deutsche Autobahn definitiv nicht der bevorzugte Aufenthaltsort für einen Defender. Platz bietet der 110 übrigens für insgesamt 9 Personen. Vier davon müssen es sich auf zwei längs angeordneten Bänkchen im Kofferraum bequem machen. Die Tür dorthin geht für alle Länder die auf der richtigen Seite der Straße fahren in die falsche Richtung auf.
Die ganze Karosserie ist wie seit eh und je aus genieteten Alublechen. Also rostfrei. Alle Scheiben sind frei von jeden Wölbungen (die meisten Sitze ebenso). Das erweckt zumindest den Eindruck, man könnte sie beim Dorffensterbauer auch im hintersten Busch durch ein Fensterglas ersetzen lassen.
Das gefahrene Modell gibt es als Vorführwagen für ungefähr 30.000 Euro. Kein schlechtes Angebot.
Alle meine Autotests anzeigen.
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Verfasst von Klaus Nahr
Mittwoch, 8. August 2007
Nach einer australischen Studie sind Fahrer in weißen Autos am sichersten unterwegs. Dem höchsten Risiko setzt man sich in einem schwarzen Auto aus. Ähnlich risikant sind grau und silber, dann folgen rot und blau. Creme, gelb und beige sind ähnlich sicher wie weiß.
Hier mein persönliches Ergebnis:
- weiß: Scheidung durch Rost
- grün: Scheidung durch Rost
- gelb: Scheidung durch Rost
- schwertfischgrau: Scheidung durch Rost
- blau: fremdverschuldeter Unfall
- weiß: kein Unfall
- rot: selbst verschrottet
- blau: kein Unfall
- silber: kein Unfall
- silber: kein Unfall
- rot: selbst verschrottet
- schwarz: bisher kein Unfall
Hhmmm?
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Verfasst von Klaus Nahr
Samstag, 2. Juni 2007
Habe gerade bei flickr das Bild eines „schönen“ Citroen CX gefunden. Der Fotograf hat eine Website mit tollen Auto-Fotos aus Krakau in Polen. Offensichtlich fahren nicht überall so schön gepflegte Autos wie in Deutschland rum. Man, gehts uns gut

Schwedenstahl war auch schon mal stabiler. Was hält das Tape eigentlich fest?
http://www.cracowcars.prv.pl/
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Verfasst von Klaus Nahr
Freitag, 9. März 2007
ClassicDriver schreibt: Pirelli-Film Mission Zero: Klappe die Zweite, Uma Thurman im Lamborghini durch LA

Nach dem ersten Pirelli-Film „The Call“ startet jetzt „Mission Zero“, der neue Pirelli-Kurzfilm mit Uma Thurman in der Hauptrolle. Regie führte Kathryn Bigelow, zu deren größten Kino-Erfolgen „Strange Days“ und „Gefährliche Brandung“ zählen.
http://www.pirellifilm.com/
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Verfasst von Klaus Nahr
Freitag, 9. März 2007
Die Bundesregierung hat mir auf meine Protest bzgl. des künftigen ganzjährigen Fahrverbots für Oldtimer in den Umweltzonen, d.h. in vielen Innenstädten, geantwortet und es ist wie oft in diesem Land. Die Bundesregierung erlässt eine Verordnung zur bundeseinheitlichen Kennzeichnungen. Die konkrete Ausgestaltung kann aber jedes Bundesland selber definieren. Welch ein Wahnsinn! Dann darf ich vielleicht aus einer Tiefgarage im Zentrum von Mannheim (Baden-Württemberg) rausfahren, ab nicht nach Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) rein fahren. Das ist aber nicht schlimm, weil ich in Baden-Württemberg nachts um drei noch einkaufen darf, während in der Pfalz ohnehin alle Geschäfte schon schliessen mussten. Und auf welcher Seite des Rheins darf wohl noch geraucht werden?
Sehr geehrte Damen und Herren,haben Sie bitte Verständnis, dass bei der Vielzahl der Briefe, die Herrn Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Thema Oldtimerfahrzeuge und Fahrverbote in Umweltzonen erreicht haben, eine persönliche Beantwortung Ihres Schreibens nicht möglich ist.
Deshalb erhalten Sie mit diesem Schreiben Antworten auf die unterschiedlichen Fragen, die in diesem Zusammenhang an den Herrn Minister herangetragen wurden.
Die Bundesregierung hat mit Zustimmung des Bundesrates die Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge erlassen, die Regelungen für die bundeseinheitliche Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen vorsieht. Mit Hilfe der Verordnung kann der Kraftfahrzeugverkehr in Umweltzonen von den Straßenverkehrsbehörden dauerhaft für bestimmte Fahrzeuge beschränkt oder verboten werden, wenn diese Maßnahme zur Reduzierung von Luftverunreinigungen notwendig ist. Diese Verordnung gilt auch für Oldtimer.
Nach der Kennzeichnungsverordnung können jedoch Ausnahmen von Fahrverboten erteilt werden, soweit dies im öffentlichen Interesse oder im überwiegenden Interesse Einzelner liegt. Den für die Erteilung zuständigen Länderbehörden stehen also eigene Entscheidungsspielräume offen. Diese Ausnahmeentscheidungen sind zweckmäßigerweise vor Ort zu treffen, um die lokale Belastungssituation angemessen zu berücksichtigen. Auch die räumliche Ausgestaltung der Verkehrsbeschränkungen kann nur vor Ort geregelt werden, damit die unterschiedlichen Belange am besten gegeneinander abgewogen werden können.
Zunächst sind Erfahrungen in der praktischen Anwendung der Kennzeichnungsverordnung zu sammeln, bevor bundesweite Ausnahmeregelungen, auch unter den Aspekten der Förderung des Brauchtums und des Kulturgutes, von der Bundesregierung geprüft werden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Max Kleine
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Verfasst von Klaus Nahr
Mittwoch, 14. Februar 2007
Noch hat es fast niemand gemerkt, aber in Baden-Württemberg haben bereits u.a. Stuttgart, Freiburg, Mannheim und Karlsruhe sogenannte Umweltzonen geplant. Und in die dürfen Fahrzeuge die zu viel Abgase in die Luft blasen nicht mehr rein. Und das sind alleine in Karlsruhe 17.206 Fahrzeuge von rund 135.000 zugelassenen die nicht mehr in die Innenstadt dürfen. Auch Anwohner, Besucher oder Kunden müssen draussen bleiben. Selbst für Oldtimer gibt es keine Ausnahme. Und das, obwohl das Automobil bei uns erfunden wurde. Wer rein will, braucht eine Plakette. Ansonsten werden 40 Euro und 1 Punkt in Flensburg fällig. Die Plaketten soll es ab dem 1. März 2007 zu kaufen geben. In Stuttgart kosten sie 6 Euro.
Und diese Regelung beginnt in einigen Städten schon bald:
- Stuttgart, Ludwigsburg, Schwäbisch-Gmünd, Leonberg, Ilsfeld: 1. Juli 2007
- Mannheim: 1. Juli 2007, evtl. wird der Termin noch verschoben
- Tübingen: vor April 2008
- Karlsruhe, Mühlacker, , Heidelberg, Pforzheim: voraussichtlich April/Mai 2008
- Freiburg: 2010
Welcher der vier Schadstoffgruppen das eigene Fahrzeug angehört kann man z.B. auf den Seiten der Stadt Stuttgart herausfinden. „Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 (= Fahrverbot) sind – vereinfacht ausgedrückt – alle Benzin-Fahrzeuge ohne einen geregelten Katalysator sowie auch Benzin-Kfz mit einem geregelten Katalysator der ersten Generation; zudem Diesel-Fahrzeuge der Euro-Norm 1 und schlechter.“ Wer einen älteren Diesel hat, der hat somit echt bald ein Problem.
Diese neuen unausgegorenen Regelungen bedeuten das Aus für alle Oldtimer-Treffen und Rallys durch Karlsruhe! So fällt schon in diesem Jahr, dieses mal noch aus Protest, die Berta-Benz-Gedächnisfahrt des Karlsruher Oldtimer Vereins „Tribut an Carl Benz“ aus. Auf dessen Seite wird ausführlich über die Kommunikation mit dem Regierungspräsidium sowie die Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten berichtet.
Die Initiative Kulturgut Mobilität versucht noch „unsere“ Politiker von einer Ausnahmeregelung für Oldtimer zu überzeugen. Hoffentlich klappt das. Auf der Seite kann man sich in eine Unterschriftliste eintragen. Bisher gibt es leider nur 9720 Einträge. Also tragt Euch ein! Ein Musterbrief/eMail an den zuständigen Minister Gabriel und seinen Beamten Knobloch findet sich hier. Bundesweit sollen zudem Aktionstage gegen die Fahrverbote durchgeführt werden. In Karlsruhe ist dieser für den 15. April 2007 geplant.
Links zu den allen bekannten Plänen finden sich hier.
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Verfasst von Klaus Nahr
Donnerstag, 2. November 2006
Den Feiertag am Mittwoch habe ich genutzt um mir zusammen mit Jo ein Citroen DS Cabrio genauer anzuschauen. Aus der Ferne sah es ja noch sehr verlockend aus. Aber aus der Nähe betrachtet hatte es leider doch sehr sehr viele optische Detailmängel. Bei der genauen Inspektion der Bodengruppe hat Jo dann auch noch mit blanker Hand ein Loch hineingedrückt. Das wird dem jetzigen Besitzer nicht gefallen haben.
Der geforderte Kaufpreis von 28.900 Euro ist für den aktuellen Zustand auf jeden Fall zuviel. Damit wieder ein schönes DS Cabrio daraus wird, müssten sicher 10 bis 15.000 Euro investiert werden. Macht zusammen ziemlich viel Geld.
Die Erstzulassung als Citroen ID Limousine war im Februar 1967. Vor ca. 13 Jahren wurde sie zu einem Cabrio umgebaut. Angeblich als Erstlingswerk dem noch weitere Cabrioumbauten folgten.
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Verfasst von Klaus Nahr
Dienstag, 12. September 2006
Mein Handy klingelt, ich hebe ab. Ein Mann meldet sich und fragt mich, ob ich nicht kostenlos und unverbindlich einen Volkswagen probefahren möchte. Dann fragt er, welches Modell ich gerne fahren möchte. Ich antworte, „ich glaube, bei VW gibt es nichts passendes für mich“. Er wünscht mir noch einen Schönen Tag und legt auf.
Häh, ich dachte die wollten mir ein Auto verkaufen. Aber viel Mühe geben sie sich bei Volkswagen wohl nicht. Na ja, ich hätte eh keinen gekauft oder wenn, dann nur einen (gebrauchten) Phaeton.

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Verfasst von Klaus Nahr
Sonntag, 10. September 2006

Vom 1. bis 3. September fanden die Ferrari Racing Days 2006 auf dem Nürburgring statt. 35.000 Besucher kamen um die Rennen der Ferrari Challenge und die Präsentation der Ferrari FXX und der F1 Cliente mit den „historischen“ Formel 1-Rennwagen zu sehen. Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Event konnten die Besucher zudem über 1.000 Ferrari bewundern um im Merchandising-Zelt ihr Geld ausgeben. „VIPs“ konnten im Hospitality-Zelt italienische Leckereien schlemmen.

Das schlechte Wetter am Sonntag sorgte für reichlich Schrott bei den Ferrari 430 (und 360) der Ferrari Challenge. Wie gut, dass ich da nicht mitfahren darf

Zum Abschluß präsentierte Michael Schuhmacher, zum letzten Mal als Formel 1-Pilot
, den Ferrari 599 GTB Fiorano, seinen persönlichen schwarzen Ferrari FXX mit der Startnummer 30 sowie seinen aktuellen Formel 1-Rennwagen.
Mehr Bilder finden sich hier ferrari360spider.de und auf der offiziellen Website ferrari-racingdays.de.
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Verfasst von Klaus Nahr