Nachrichten über Produkte Made in China sind in letzter Zeit im Kommen. Doch meist handelt es sich dabei um nichts Gutes. So hat Mattel erst im August bei seiner dritten Rückrufaktion innerhalb von fünf Wochen 18,2 Millionen Spielzeuge, auch aus der Magermodel-Serie Barbie, wegen zu hoher Bleiwerte zurückgerufen. Ein anderes Thema sind die Arbeitsbedingungen der fast ausschließlich weiblichen Beschäftigen in der chinesischen Spielzeugindustrie. So wird berichtet, dass 20 Chinesinen in einem Wohnheimzimmer schlafen und 12 bis 15, manchmal auch 17 Stunden arbeiten müssen.
Die negativen Nachrichten schrecken die Verbraucher auf. Wer möchte seinen Kindern schon giftige Billigspielzeuge vorsetzen. Und in einer sich globalisierenden Welt möchte auch nicht mehr jeder die Sklavenhaltung chinesischer Arbeitskräfte unterstützen. Denn irgendwann triffts uns vielleicht genauso. Das schreckt natürlich die international tätigen Großkonzerne auf und sie suchen nach Lösungen. Und einer hat schon eine gefunden.
Bei meinem letzten Besuch bei IKEA entdeckte ich einen günstigen kleinen Akku-Schrauber dessen Produktdesign ganz offensichtlich vom Bosch IXO inspiriert war. Aber die Schweden sind ja clever und wollen den Verkaufserfolg ihres Produktes nicht durch einen Made in China-Aufdruck gefährden. Also drucken sie auf die Verpackung Made in PRC.
Made in PRC. Wo in aller Welt liegt das? Kurz nachgedacht. Ja klar, PRC ist die Abkürzung von People’s Republic of China. Doch sind das die Guten von der Insel oder die Bösen vom Festland? Auch Anna von IKEA hat keine Antwort darauf, sondern antwortet nur blinzelnt mit „Hilf mir bitte auf die Sprünge. Ich kann das nicht verstehen.“
People’s Republic of China heißt auf deutsch Volksrepublik China und bezeichnet also das, was wir gemeinhin China nennen. Und dann gibt es noch die Republik China, die wir als Taiwan bezeichnen.
Made in PRC ist also nichts anderes als Made in China. Klingt nur besser und verkäuft sich besser.
Update 28.12.2007: Meine neuen Imageo-Lampen hat Philips auch auf „Made in PRC“ umgestellt.




Montag, 14. Januar 2008 um 21:25 |
Hallo,
Nicht minder erstaunt war ich neulich, als ich beim Erwerb eines deutschen Markenprodukts ebenfalls den Vermerk „Made in PRC“ fand – sowohl auf der Verpackung als auch auf der Ware selbst. Und dabei handelt es sich – oh Wunder – ebenfalls um einen Akku-Schrauber, allerdings von der für ihre ausgezeichnete Qualität bekannten deutschen Firma „Metabo“, deren Elektrowerkzeuge zur oberen Preiskategorie gehören. Schlicht: ein Metabo Akku-Schrauber für 149,- Euro Made in PRC. Deutsche Wertarbeit Made in China. Gute Nacht Deutschland….
Lisa C.
Montag, 18. Februar 2008 um 13:21 |
[...] persönliche Erregung schon weitaus größer. Zwar schätzen es die Deutschen, dass China in Zeiten der Globalisierung fleißig produziert und günstiges Spielzeug, Handys, Toaster und TV-Geräte liefert. Doch viele Verbraucher [...]
Dienstag, 25. März 2008 um 16:47 |
Die feinen Damen und Herren von Phillips drucken die Phrase „Made in PRC“ sogar auf Batterien. Das fiel mir heute auf, als ich mal eruieren wollte warum diese besch***ene Batterie in meiner Funkmaus nur zwei Wochen gehalten hat.
Da fragt man sich doch, was diese Marketing-Super-Schlauwis sich dabei wieder gedacht
haben. „Hehe Jungs schreiben wir doch einfach ‘Made in PRC’, da kommt Herr/Frau Vollhirni-Kunde nie drauf, dass das Zeug aus China kommt.“ Wohl keinen Moment lang darüber nachgedacht, was unter Umständen auch daraus entstehen könnte, wenn man den Kunde gelinde formuliert von hinten bis vorne verarscht… Who cares: Hauptsache vom noch bescheuerteren Cheffchen nen fetten Bonus abkassiert und sich ordentlich die Nase gepudert. Sachen gibt’s.
Piranha79
Freitag, 28. März 2008 um 20:27 |
Habe eben Bad Möbel gekauft und stelle jetzt fest das sie aus PRC kommen. Und jetzt? Bringt man die besser wieder um? Es ist zum K…
Sonntag, 30. März 2008 um 0:57 |
Naund?
Was soll das was den Kindern bis jetzt passiert garnichts!
Das alles macht DEutschland weil Sie gerne ihre Produkte verkaufen wollen…
Made iN germany, schön und gut kostet aber auch da 5fache kann nunmal nicht jeder bezahlen.
Wir Menschen kaufen da wo es günstig ist oder?
Und das ist nunmal mit MADE IN CHINA MACHBAR!
GOLF wird auch in SHANGHAI GEMACHT!
SONY ERICSSON MADE IN CHINA
PHILIPS MADE IN CHINA!
NAUND! WENN MANN MERKT ES IST EINE SCHLECHTE QUALITÄT, DA DANN GIBT MAN ES ZURÜCK!
Samstag, 12. April 2008 um 0:03 |
lol ich habe ein MP* player vo das drauf steht darum hab ich das mal wissen wollen den ich hab nur probleme mit dem mp3 Player wieder mal so ein billigprodukt hat aber ca 170.- gekostet habe ihn bei FAUST gekauft.
Sonntag, 20. April 2008 um 8:19 |
Mich verwundert es eher das die „Entdeckung“ des Kürzel für das Herkunftland „PRC“ so einen Wirbel macht?
Ich meine das bereits seit Jahren neben dem „Made in china“ gesehen zu haben. Ich denke auch das es kein Marketinggag ist, sondern eher ein politischer Ausdruck. Volksrepublik… klingt niedlich!
Sonntag, 11. Mai 2008 um 7:49 |
Habe mir vor ein paar Tagen einen Standventilator gekauft. Leider erst beim auspacken das P.R.C. gesehen. Hätte ich es vorher gewußt, das dieses Ding aus China kommt, ich hätte es nicht gekauft.
Dienstag, 12. August 2008 um 9:34 |
Bin jetzt schon seit 10 Jahren im Besitz eines Standventilators, den ich auch ebensolange in Betrieb habe. Grad nachgeguckt, steht auch „Made in China“ hinten drauf und er läuft und läuft und läuft…
Man kann also auch Glück haben.
Donnerstag, 21. August 2008 um 13:41 |
kennwood käsereibe, die die biolek damals in seiner kochsendung vorstellte.
und; na klar p.r.c.
Sonntag, 14. September 2008 um 18:18 |
Ich habe drei Profigeräte (Blaue professional Ausführung) von Bosch gekauft, auf denen Made in PRC steht. Hätte ich vorher gewusst, das sie auch China stammen, dann hätte ich sie nicht gekauft. Bei allen Artikeln die ich bisher aus China stammend gekauft habe, egal ob Autoreifen oder Elektrogeräte, hatte ich Ärger.
Donnerstag, 18. September 2008 um 12:48 |
Ich bin stutzig geworden bei der Beschriftung eines eyeshadow. Marke nennt sich „wetnwild“, Wiesbaden ist noch unterstrichen und ganz klein : Made in PRC – gekauft bei EDEKA. Ic hwäre nicht draufgekommen, um welches Land es sich handelt. Ich bin gespannt, ob ich ihn vertrage. Es gibt noch viele andere Produkte aus der Serie.
Samstag, 20. September 2008 um 9:22 |
Eyeshadow aus China. Das würde ich mir gut überlegen. Wenn Babymilch schon vergiftet ist frage ich mich, welchen Sondermüll ich mir da ins Gesicht schmiere. Bei den Produktionspreisen kann da nichts gutes drin sein.
Montag, 10. November 2008 um 13:55 |
es ist ein komisches verhalten, welches unser völkchen mitbringt: am besten nichts zahlen, aber super ware bekommen. alle regen sich über china, prc usw usw auf. Wieso tragen so wenige leute sportbekleidung z.B. nicht von trigema. Die sind 100% made in germany – kosten dafür aber das doppelte. komisch ist es dann doch wenn es dann wieder egal ist.
geiz ist geil, oder
wir hassen teuer.
am liebsten 50% zahlen aber 100% ware erhalten. Dies passt nicht. Wenn es wertarbeit sein soll und es jeder haben will dann soll er auch den passenden Kostenaufwand löhnen. Es ist wunderschön wie sich viele mir gefälschten Lacoste t-shirst bestücken, aber wertarbeit schätzen.
Ein widerspruch in sich!
Sonntag, 7. Dezember 2008 um 1:47 |
So bin ich nun auf dieser Seite gelandet. Ich dachte, ich wär ein ganz schlauer. Hab seit Anfang November 2008 bei e-bay an Auktionen von Winkelschleifern teilgenommen. Wollte das Gerät an Verwandte in Asien verschenken. Er legte Wert darauf, dass es eine BOSCH made in Germany sein solle. Er hätte eine MAKITA, aber die sei Schrott, und tauge wenig. Also habe ich durch die vielen verlorenen Auktionen auch in etwa den Wert der gebrauchten Maschinen erahnen können. Und wie man es nunmal so machen soll, hab ich mich zuvor ebenfalls bei sparbilliger.de usw. um die etwaige Preisspanne schlau gemacht. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers BOSCH entnahm ich der homepage von BOSCH. Die blaue Gewerbemaschine sollte es also sein, BOSCH GWS 6-125 Profi . Veranschlagt mit 105,- Euro .Und da ich die e-bay Auktionen mit 75,- Euro stets verloren hatte, und da mir ein „powerseller“ mit „sofort kaufen“ für 57,-Euro das Produkt mit 3 Jahren Garantie schmackhaft machte, bin ich nun Besitzer einer Gewerbe Elektromaschine von BOSCH (made in PRC)
Seltsamerweise konnte ich mir auf der homepage von BOSCH das Garantie-Zertifikat nach einer Registrierung als Pdf runterladen.
Bin ich nun einem Plagiat auf gesessen ?
Produziert BOSCH seit einiger Zeit, genau wie METABO, Geräte im alleruntersten Preissegment in China/Volksrepublik ?
Hab ich bei dem Powerseller ein gutes Gerät für 57,-Euro und versandkostenfrei erstanden, mit dem mein Verwandter in Asien auch noch im Jahr 2015 Stahl trennen und Fliesen zuschneiden kann ?
Traurig ist, dass ich vor 8 Jahren im Baumarkt einen Winkelschleifer für 50,- DM erwarb, der nach 2 Monaten rauchte und irreparabel war. Jetzt hab ich in etwa 110,- DM bei der Auktion bezahlt und ganz offiziell hätt ich 200,- DM zu bezahlen. Ist es nun echt soweit ?
Qualität hat seinen Preis, aber ich kann den nicht mehr bezahlen ?
Kann doch nicht sein, dass BOSCH 3 Jahre Garantie auf so eine Maschine gibt, oder ?
Sonntag, 7. Dezember 2008 um 15:30 |
Made in PRC ist ja nicht per se schlecht. Es kommt auf die Qualitätsstandards und das Know-How des Produzenten an. Deswegen kann auch Bosch drei Jahre Garantie trotz Made in China geben.
Mein Bosch Ixo-Schrauber kommt übrigens aus Malaysia, der große Schrauber und der Delta-Schleifer aus Switzerland.
Sonntag, 14. Dezember 2008 um 12:48 |
Traurig, die meisten wagen es nicht mehr Made in China, draufzuschreiben, da wird mit allen Mitteln versucht zu vertuschen. Man muss lange suchen, um Artikel zu finden, die nicht in China produziert werden, aber mir ist es das Wert. Wenn ich daran denke was in China für Kinderspielzeug verwendet wird, das würde ich niemanden geben. Billige Produktion, die mit guten Namen verkauft werden, da tu ich nicht mit.
Dienstag, 16. Dezember 2008 um 17:14 |
Habe gerade eine LED Weihnachtsbeleuchtung von OSRAM gekauft. Weil wegen Sicherheit, Qualität und so. Extra mehr Geld ausgegeben (ca. doppelt so teuer wie offensichtliche China Ware). Soll ja auch halten, oder? Denkt man…
Sehe auf der Verpackungsunterseite den Barcode beginnend mit „40….“ und ich denke mir: schön, Made in Germany! Erhalte Arbeitsplätze in Deutschland, habe ich was Gutes getan.
Schei**dreck! Was steht daneben: Made in P.R.C.
Und das steht auch noch Rotzfrech über der deutschen Adresse von Augsburg.
Na klar, aber was ist „P.R.C.“? Mal schnell Herrn Google gefragt, und hier gelandet.
Toll, Haufen Geld rausgeworfen und trotzdem China Müll! Könnte kotzen!
Ist ja nicht so das ich bewusst Billigkram kaufen wollte, sondern Qualität! Fühle mich echt verar***t von OSRAM!
Aber macht ruhig weiter so! Zu der Firma habe ich kein Vertrauen mehr, sollen die Ihren Kram sich da hinschieben wo es Nachts am dunkelsten ist.
Donnerstag, 18. Dezember 2008 um 14:39 |
Nachtrag:
ich glaube die Chinesen wollen uns ausrotten:
http://ec.europa.eu/consumers/dyna/rapex/rapex_archives_de.cfm
Ist übrigens der offizielle RAPEX Report der EU.
Schaut euch doch mal das ganze Kinderspielzeug an. ERSCHRECKEND!!!
Dienstag, 23. Dezember 2008 um 10:41 |
Habe neulich einen 120 W Lötkolben bei Conrad Electronic gekauft. Stand zwar nicht MAde in PRC drauf, dafür aber das (wie ich dachte) gute Zeichen CE. Leider bin ich einem Irrtum aufgesessen, denn als ich den Lötkolben anschloss und nach 15 Minuten damit löten wollte, war der Griff weggeschmolzen.
CE stand hier für CHINA EXPORT und nicht für Communauté Européenne = „Europäische Gemeinschaft“
Samstag, 27. Dezember 2008 um 12:40 |
Hurra, auch OSRAM liefert Made in P.R.C. (Wurm in China)!
Da herkömmliche Glühlampen aus den Regalen des Baumarkts verschwunden sind, habe ich probehalber zunächst eine einzige Energiesparlampe „OSRAM DULUXSTAR“ gekauft, die 6000 Std. brennen sollte.
Sie brannte aber nur 1 Sekunde und dann war es dunkel wie die Nacht und nicht hell wie der lichte Tag. Energieeinsparung 100%!
Freitag, 9. Oktober 2009 um 14:12 |
Lampe auf jeden Fall reklamieren, dass es wenigstens mit dem Schrott dann beim Händler ärger gibt. Und wenn das Ding innerhalb von einem halben Jahr hinüber ist wieder reklamieren.
Samstag, 27. Dezember 2008 um 14:05 |
Das kenne ich auch. Lampe mit Leuchtstoffröhre 8 Watt gekauft. Aufgehängt. Angeschalten. Ein Blitzer und aus die Maus. Hornbach hat sie aber anstandslos ausgetauscht.
Dienstag, 6. Januar 2009 um 20:03 |
Es ist sehr, sehr schwer, ausser in den bereits international agierenden Verkaufsabteilungen mit für chinesische Verhältnisse sehr guten Einkommensbedingungen entsprech motivierte und qualifizierte Produktions-Mitarbeiter in der PRC zu finden. Die Leute klagen nicht über zu schlechten Lohn aber arbeiten entsprechend lieblos und unmotiviert vor sich hin….irgend ein Depp in den US oder Europa wird den Mist, den ich hier gerade bastele schon kaufen und wenn nicht iss mir das auch egal….ist wirklich schade manchmal.
Mittwoch, 7. Januar 2009 um 9:13 |
Unverschämte Täuschung! Habe im Kaufhaus ein Backblech von Zenker Fackelmann gekauft. Als mich dann meine Frau zu Hause fragte, was eigentlich Made in PRC bedeute, leuchtete mir sofort ein, für RC könnte Republic China stehen. Übers Internet wurde meine Meinung dann bestätigt. Meine Frau brachte den Artikel sofort wieder zurück. Reichen die Hiobsbotschaften (verseuchte Milch, giftiges Kinderspielzeug, …) eigentlich noch nicht aus für unsere deutschen Firmen? Wo bleibt das noch vor Jahren hochgepriesene Mad in Germany?
Sonntag, 18. Januar 2009 um 20:40 |
Letzte Woche habe ich im Bauhaus eine M8 Gewindestange gekauft.
Gerade laß ich auf dem Aufkleber „Made in PRC“. Gleich mal nachgesurft
und so bin ich hier gelandet. Muß es den wirklich sein, dass so ein Teil
um die halbe Welt transportiert wird? Irgenwas läuft hier schief…
Sonntag, 18. Januar 2009 um 21:46 |
Ich habe bei Bauhaus Abklebeband gekauft, ebenfalls Made in China. Nach zwei Tagen ist es von alleine wieder teilweise abgefallen. Insbesondere wo Abklebeband auf Abklebeband klebte klebte es nur für einen Tag. Mit Klebeband von Tesa wäre das sicher nicht passiert.
Dienstag, 26. Mai 2009 um 20:33 |
Viel schlimmer ist es doch zu wissen unter welchen umständen die sachen hergestellt werden. Ihr beklagt euch hier über schlechte qualität dabei find ich es viel beklemmender zu wissen dass jemand das zeug fürn paar cent zusammengebastelt hat
Donnerstag, 4. Juni 2009 um 21:34 |
Die „super MARKEN-Küchenutensilien“ von FACKELMANN, ich habe z.B. einen Schneebesen gekauft, sind auch MADE IN PRC….
ich dachte Fackelmann wäre MADE IN GERMANY !????
stimmt das hört sich alles besser an als MADE IN CHINA
Montag, 15. Juni 2009 um 14:41 |
Habe mir heute einen Wasserkocher von Bosch gekauft.
Entgegen allen Unkenrufen, die behaupten man wolle nach möglichkeit nur billig kaufen, habe ich nicht verglichen.
Ich bin in den nächsten Laden und habe ein Produkt gekauft, auf dessen Verpackung nicht Made in China oder P.R,C ( wusste bis heute nicht was das bedeutet ) stand.
Der Preis war mir auch egal, hauptsache eine deutsche Firma bei der man Qualität vermutet.
Nach dem Auspacken war ich echt enttäuscht, dort entdeckte ich dann die: “ Made in P.R.C .
Da kann man Bosch nur beglückwünsche wieder einen Kunden verloren zu haben da ich jemand bin der soetwas verurteilt.
Kaufe auch keine AEG – Geräte mehr, seit dem die Produktion ausgelagert wurde.
Mittwoch, 15. Juli 2009 um 23:41 |
Ich habe in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass Produkte aus dem Haustechnik/Elektro/Metallbereich, auf denen made in Germany draufstand garnicht mal so teuer waren. Da die Waren-Produktion sei es in Europa oder sei es in Fern-Ost mit immer höherer Produktivität, also mit höherer Automatisierung bewerkstelligt wird, hängen die Stückkosten tendenziell immer weniger von den Personal- als von den Energiekosten ab. Da die Energiekosten in China genauso hoch wie bei uns sind, und die Personalkosten dort langsam steigen (Gewerkschaften etablieren sich) wird der Wettbewerbsvorteil der Chinesen bei weiter zunehmenden Energiekosen schwinden.
Viele deutsche Firmen kehren leidvoll wieder in die Heimat zurück, weil sich das Abenteuer China nicht gerechnet hat.
Es gibt aber auch chinesische Hersteller, die unter deutschem Qualitätsmanagement und -kontrolle hervorragende Produkte herstellen, die wirklich nicht besser sein könnten. Z.B. IMG StageLine, Monacor, um einige zu nennen.
Am Besten, man sieht sich das Produkt genau an, bevor man es kauft, denn ich habe auch schon viel „Schrott“ made in Germany gesehen.
Montag, 5. Oktober 2009 um 15:37 |
die qualität mag ja ok sein, aber geht irgendwas kaputt bekommst du nichts. das was du jetzt vielleicht günstig bekommst zahlts du irgendwann drauf, garantiert
kaufen dürfen wir die geräte von black und decker oder metabo, herstellen dürfen wir sie nicht. vielen dank
Freitag, 23. Oktober 2009 um 11:59 |
PCR Käufer aufgemerkt, wenn ihr glaubt, dass Primitivwaren wie Akuschrauber, Stabmixer, Badeschränkchen nicht genau so gut wie bei uns in Billiglohnländern hergestellt werden können, dann werdet ihr noch euer blaues Wunder erleben. Ein teures Land wie unseres hat nur Überlebenschancen, wenn wir neue Technologien beherrschen. Aber von der gentechnologie haben wir uns abgekoppelt, von der Kernspaltungstechnologie haben wir uns abgekoppelt, von der Elektronikindustrie haben wir uns abgekoppelt, die Magnetschwebebahn ist uns zu teuer, bald sind wir der Weltmeister in der Produktion veralteter Dinge, dann kommt die Insolvens. Von teuren Autos alleine kann unsere Gesellschaft nicht existieren, wenn schon in Europa vernünftige Autos (Logan) für unter 10′000 Euro hergestellt werden und bald der markt überschwemmt werden wird mit fahrzeugen, die 5′000Euro kosten werden und aus Fernost stammen. Der König kunde kauft doch keinen Kleinwagen für 20′000, wenn er ein fahrzeug für ein viertel bekommen kann. Und die Solidarität der Bundesbürger ist gering, wenn ich an die Umsatzzahlen von Nokia erinnern darf, die als Bochum geschlossen wurde, nur sehr kurzfristig zurückgingen. Der Autoindustrie wird es genauso gehen. Entweder wandert sie in billiglohnländer ab oder sie schließt ganz die Augen.